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"Wen kann man denn heute noch wählen? Und was ist mit dem Lebensschutz?"

5. März 2024 in Prolife, 18 Lesermeinungen
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Passauer Bischof Oster kritisiert in einem Schreiben linke und rechte Extreme und will sich für eine weitere Teilnahme am "Marsch für das Leben" überzeugen lassen


Passau (kath.net)
Der Passauer Bischof Stefan Oster hat am Montag einen Aufsatz über das Thema "Wen kann man denn heute noch wählen? Und was ist mit dem Lebensschutz?" veröffentlicht und zu seinen umstrittenen Aussagen über eine (Nicht)Teilnahme bei zukünftigen Lebensschutzveranstaltungen Stellung genommen.

Zuerst hat Ostern die Stellungnahme der DBK verteidigt, in der von der Wahl der AfD abgeraten wurde. "Nicht wenige Mitglieder, die die Partei früher anders geprägt haben, haben sie verlassen. Nach meiner Beobachtung wird die Kultur des politischen Diskurses auch durch die AfD und ihre Entwicklung fortwährend schlechter, die Polarisierungen nehmen massiv zu. Ein wirkliches Interesse an demokratischer Willens- und Meinungsbildung im Diskurs kann ich dort kaum erkennen, fundamentale Systemkritik gegen alles, was nach 'die da oben' aussieht, dagegen immer stärker. Aus all diesen und anderen Gründen, die die Erklärung bringt, trage ich diesen Text auch mit", schreibt Oster.

Dann erinnert der Passauer Bischof aber an die Extreme am "linken Rand" und macht dies zum Thema, was bei der DBK kein Thema is: Der Einfluss linker, vor allem linksextremer politischer Strömungen. Oster schreibt dazu, dass diese ebenfalls zu dieser Polarisierung beitragen und sich der rechte und der linke Rand vor allem im Blick auf Identitätsfragen ähneln. "Hier das völkisch-identitäre Denken, dort ein wokes Identitätsdenken. Jenes will Deutschland möglichst ethnisch sauber halten, dieses sieht Unterdrückung gegen Minderheiten überall am Werk – oft aus dem einzigen Grund, dass es eben Minderheiten sind. Und solches Denken will dann von links eine Vorstellung von 'Vielfalt' ausdrücklich ebenfalls gegen etablierte politische Strukturen befördern – um diese des vermeintlichen Machtmissbrauchs zu überführen."


Für den Bischof sei es paradox, dass sich dabei ausgerechnet unter dem Stichwort „Vielfalt“ eine „cancel culture“ breitmache, die ihrerseits hoch autoritär nur die eigene Auswahl dessen zulässt, was zu „Vielfalt“ gehören darf und was nicht. Oster schreibt dann: "Alles, was nach 'Patriarchat' riechen könnte, jedenfalls nicht. Da wie dort geht es nach meiner Überzeugung um den Umbau der Gesellschaft von ihren Wurzeln her. Und wir wissen, dass solcher Umbau – da wie dort – letztlich auf autoritäre Systeme zielt, die ihre Positionen mit Macht und Unterdrückung durchsetzen werden – und gegen eine Form eines freiheitlichen Rechtsstaates."

Oster kritisiert dann, dass heute schnell alles schon „rechts“ erscheine, nur weil es nicht „links“ ist. "Und wie wenig zählen in unserer Parteienlandschaft generell noch christliches Menschenbild im Blick auf Lebensschutz oder Familienbild? Und wer wagt es noch, ehrlich die Probleme zu benennen, die sich durch starke Zuwanderung vor allem dann ergeben, wenn Integration nicht oder nur mäßig gelingt – ohne als rechts oder islamophob bezeichnet zu werden?", schreibt der Bischof

Oster macht noch drei weitere Tendenzen aus und erinnert daran an eine "Zeitenwende", wie sie Papst Franziskus zum Thema macht. Wörtlich schreibt der Bischof von Passau: "Nie zuvor – so meine ich – wurde in unserer ursprünglich christlich geprägten Gesellschaft assistierter Suizid als Geschäftsmodell ermöglicht, nie zuvor wurde in dieser Deutlichkeit das Töten von Kindern im Mutterleib ausdrücklich als Menschenrecht proklamiert, nie zuvor hat man bereits Kindern vorgeschlagen, dass der Wechsel des eigenen biologischen Geschlechts eine echte Option sein könnte."

Oster betont, dass er Menschen, die die AfD wählen wollen, keineswegs verurteilen möchte. Er möchte mit diesen ins Gespräch kommen und auch zuhören. Bei der Frage, welche Partei man noch wählen könne, meinte Oster dann, dass keine einzige Partei ideal sei oder in ihrem Programm ganz dem Evangelium oder unserer gläubigen Überlieferung entspreche. "Es gibt in jeder Partei Punkte, die wir mittragen können und solche, mit denen wir uns auch schwer tun oder die wir ablehnen müssten. Aber wählen Sie eine Partei oder ihre Vertreter, von denen Sie glauben, dass sie insgesamt unsere Gesellschaft mit Hilfe jener freiheitlich-demokratischen Ordnung konstruktiv weiterbringen wollen, auf die sie unsere Verfassungsväter und -mütter gestellt haben und die ehrlich eintreten für das Gemeinwohl und die Würde aller Menschen", schreibt Oster.

Abschließend macht Oster dann seine umstrittenen Aussagen zum „Marsch für das Leben“ zum Thema. Er erinnert daran, dass  er im Jahr 2019 auch als Redner auf der Bühne dabei war und er weiterhin das Anliegen selbstverständlich jederzeit mittrage. Wörtlich schreibt Oster dazu: "Ich bin auch der Überzeugung, dass es die Präsenz der Anliegen des Lebensschutzes im öffentlichen und politischen Raum dringend braucht – gerade auch von Christinnen und Christen. Deshalb bin ich dankbar für jeden und jede, die sich hier engagieren, die mitgehen und die ihr Gesicht zeigen. Ich bin inzwischen aber nicht mehr sicher, ob es tatsächlich genau diese Form der Präsenz ist, die den Anliegen in unserem deutschen Kontext am besten dient. Womöglich lässt sich der Marsch zu leicht beschädigen, zu leicht inhaltlich kapern und dann das Interesse auf Nebenthemen lenken, die nicht die unseren sind. Und ob der Begriff 'Marsch' für die Veranstaltung tatsächlich noch in die Zeit passt, frage ich mich natürlich auch."

Der Bischof von Passau betont dann, dass seine Gedanken jetzt ein Prozess sei, bei dem er nicht entschieden sei. "Und ich lass mir gerne auch gute Gegenargumente gefallen und gehe, wenn sie mich überzeugen, auch gerne wieder mit. Und selbstverständlich bin ich auch offen für gute neue Ideen, um diesem so wichtigen Anliegen für unsere Zeit, mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen."

 

Kontakt Bischof Oster


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Lesermeinungen

 modernchrist 7. März 2024 
 

Schon mal was von Inklusion gehört, liebe Bischöfe?

Wollen wir Menschen ausspitzeln, wen sie wählen und welcher Partei sie angehören? Schwule Können offen im Pfarrhaus ein und ausgehen, aber andere Aktive müssen verheimlichen, welcher Partei sie angehören - und wenn man denunziert wird, dann ist man Unperson in der Gemeinde, muss Ämter niederlegen - wird im Gottesdienst scheel angeschaut? Wo sind wir denn jetzt? Und wenn Lebensschützer aus ausgegrenzten und missliebigen Parteien an unseren Märschen teilnehmen, dann wird der ganze Marsch abqualifiziert? Wir Lebensrechtler legen keine Partei-Gesinnungs-Detektoren an unsere Teilnehmer an! Es geht um Leben und Tod von Menschen! Da wird jeder Kämpfer inkludiert. Wir leben die Inklusion! Und einige wenige können niemals unsere Demos und Märsche kapern oder manipulieren: Das macht eher vielfach die tendenziöse Presse, die uns woimmer es geht und bar jeden Wohlwollens gemein ans Bein pinkeln will. Das ist Fakt!


2
 
 Remorse 6. März 2024 

Ach...

warum nur haben wir keinen Bischof Athanasius Schneider hier..


4
 
 Wilolf 6. März 2024 
 

Eine Ergänzung sei noch erlaubt

1. Zitat aus der Erklärung der deutschen Bischöfe: „dominiert inzwischen vor allem in der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) eine völkisch-nationalistische Gesinnung.“ Das entspricht nicht den Tatsachen, weil hier die wirklich nationalistische Partei „Die Heimat“ ausgeblendet wird.
2. Zitat: „Rechtsextreme Parteien und solche, die am Rande dieser Ideologie wuchern, können für Christinnen und Christen daher kein Ort ihrer politischen Betätigung sein und sind auch nicht wählbar.“ Dem kann man als Christ nur zustimmen, wenn man gleichzeitig auch linksextreme Parteien und solche, die am Rande DIESER Ideologie wuchern, „mit aller Klarheit“ als nicht wählbar bezeichnet.
In der gesamten Erklärung wird als einzige Partei die AfD namentlich genannt. Bei einem oberflächlichen Leser bleibt also nur hängen: Du darfst alles wählen außer der AfD. Unter eine wirklich christliche Definition „im oder am Rande des Rechts- oder Linksextremismus“ würden aber so ziemlich alle Parteien fallen.


7
 
 JP2B16 6. März 2024 
 

Eine bischöfliche Stellungnahme mit Ambivalenz: Mut und Feigheit - Teil 3

Dass er sich dann aber beim Thema "Marsch für das Leben", mit Verlaub, feige gibt, sich in Ausreden verliert (ob das Format "Marsch", auch begrifflich, noch geeignet ist wegen der Gefahr eines Gekapertwerdens durch die "Falschen"), was schon einer Kapitulation gleichkommt, lässt einen dann doch irritiert zurück. Für den Einsatz für die Wahrheit, braucht es schon den Mut, auch Dellen und Beulen abzubekommen wie Papst Franziskus uns in "Evangelii Gaudium" unmissverständlich zu verstehen gibt:
"Mir ist eine 'verbeulte' Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straßen hinausgegangen ist, lieber, als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist."


7
 
 JP2B16 6. März 2024 
 

Eine bischöfliche Stellungnahme mit Ambivalenz: Mut und Feigheit - Teil 2

Mit "fundamentale Systemkritik gegen alles, was nach 'die da oben' aussieht" unterschätzt Bischof Oster zudem den Intellekt des Wählers gewaltig. Hier unterstellt er (konditioniert durch die Medien?) "populistische" Motive. Den "unwoken Normalbürger", den es noch in nicht kleiner Zahl gibt, kann sehr wohl differenzieren, insbesondere zwischen Neid und Kompetenz.
Da er sich aber schon politisch äußert, ist es ihm unbedingt zugutezuhalten, dass er anders als viele seiner Amtsbrüder den durch und durch ideologischen Totalitarismus der pol. Linken, wie etwa ihre Verlogenheit beim Propagieren von 'Vielfalt', das Kleinreden der Probleme mit der Zuwanderung und v.a. ihre Kriegserklärung gegen das menschliche Leben und dessen Freiheit zur Sprache bringt. Er prangert allerdeutlichst die "Kultur des Todes" an - nennt explizit beide prominenten "Spielarten". Zwischen den Zeilen lässt sich durchaus herauslesen, dass er die totalitären Methoden der woken Linken dann doch für die gefährlichere hält.


5
 
 JP2B16 6. März 2024 
 

Eine bischöfliche Stellungnahme mit Ambivalenz: Mut und Feigheit - Teil 1

Als Hüter "nicht-weltlicher" Geheimnisse würde vielleicht ein ohnehin in der Welt schwer beschädigter Klerus an Glaubwürdigkeit gewinnen, wenn er sich gänzlich aus dem pol. Diskurs und der pol. Willens- und Meinungsbildung heraushält. Er sollte stattdessen seine Verkündigung derart gestalten, dass die Gläubigen erst gar nicht Gefahr laufen, Parteien zu wählen, die dem christl. Menschenbild zuwiderlaufen. Mit salomonischer Klugheit könnte dazu ermuntert werden, sich so objektiv wie möglich zu informieren, indem man sich z.B. die Zeit nimmt, die Parteiprogramme sorgfältig zu lesen und sich geschichtlich in Politik ein wenig zu bilden. In seinen Ausführungen übersieht Bischof Oster allerdings, dass es zuvorderst die Speerspitze einer neomarxistischen Politik ist, nämlich die sog. "Qualitätsmedien", die mit ihrer provozierenden, heuchlerischen und mit zweierlei Maß messenden "Berichterstattung" Spaltung und Hass in die Gesellschaft infiltrieren.
Ganz sicher nicht ein Parteiprogramm.


7
 
 CusanusG 5. März 2024 
 

Die DBK ist mehrheitlich linksextremer Ideologie

gefolgt in ihrer Haltung zur Sexualmoral, zur Deutungshoheit über den Missbrauch, zur Gendertheorie, etc. Sie paktiert offen mit Synodalen, die ihre Kirchenfeindlichkeit offen zur Schau stellen und grüne Parteiprogramme höher halten als das Evangelium.

Das wäre als allererstes einmal aufzuarbeiten, ehe man sich Gedanken macht, ob der Marsch fürs Leben noch zeitgemäß ist.


6
 
 kant3 5. März 2024 
 

Marsch gegen Rechts oder Marsch für das Leben ... das ist hier die Frage!

"Der 'Marsch für das Leben' ... nicht mehr zeitgemäß." Es schmerzt, von einen Hoffnungsträger im Bischofsamt so etwas zu lesen. Statt den Veranstaltern des „Marsches“ implizit Unfähigkeit vorzuwerfen, sollten Sie und Ihre bischöflichen Mitbrüder ihnen für ihr jahrelanges, gegen alle Widerstände durchgetragenes Engagement dankbar sein. In den USA ist die Abtreibungs-Gesetzgebung gekippt worden nicht zuletzt durch den „March for life“. Allerdings von den kath. Bischöfen unterstützt!

Lieber Herr Bischof, lassen Sie sich nicht verwirren: lassen Sie sich nicht in dem von den Linken initiierten Kampf gegen Rechts instrumentalisieren. Stellen sie sich stattdessen unzweideutig auf die Seite unserer bewunderswürdigen Schwestern und Brüder im Kampf für das Leben. Und ... überwinden Sie ihre verständliche Angst vor den unvermeidlichen Diffamierungen. Denken Sie daran: die kommen gerade von den Leute, für die Abtreibung Menschenrecht ist und die uns im Kampf gegen Rechts manipulieren.


13
 
 naiverkatholik 5. März 2024 
 

Text von Bischof Oster SDB + Video anbei

Noch überlege ich, ob ich erstmalig hinfahren werde. Mir ist bei dieser Entscheidung das Urteil von Bischof Oster wichtig und sein Verhalten. Ich beziehe dies zumindest sehr in meine Entscheidung mit ein. Es kann dennoch sein, dass ich zum "Marsch" fahre, auch wenn er nicht fährt.

stefan-oster.de/waehlen-lebensschutz-oster/


0
 
 modernchrist 5. März 2024 
 

Wer die Märsche für das Leben beschädigt, das sind z.T.

gerade dubiose Aktivisten aus dem innerkirchlichen Lager! Die wenigen AfD-Gesichter, an einer Hand abzuzählen, haben noch nie einen der Märsche von mehreren Tausend engagierten Lebensfreunden kapern können! Und eine Idee: Bitte, liebe Bischöfe, werben Sie für die Teilnahme am Münchner Marsch, 13. April! Dann gehen die "Rechtsaußen- Gesichter" in den Tausenden von christlichen Lebensschützern noch mehr unter!! Stellen Sie in Ihre diözesanen Newsletter doch eine Info - ich bitte Sie dringend - hinein! Zehntausende wären dadurch ermuntert, nach München zu kommen. Ich werde mich auch dafür einsetzen für einen evtl. neuen Namen: Münchner Demo fürs Leben! Es ist ja eine Demo!


6
 
 Jörgen 5. März 2024 
 

Ich wünsche mir ebenfalls, das Bischof Oster den Marsch für das Leben uneingeschränkt unterstützt. Er argumentiert auf jeden Fall differenziert. Anders als diejenigen, die - frei von Verantwortung - hier leicht Worte wie "Verblendung" oder "Erbärmlich" benutzen können. Wem spielt das letztendlich in die Karten?


1
 
 Ginsterbusch 5. März 2024 

Stumme Hunde

Die deutschen Bischöfe haben die Herde verraten und sind zum Handlanger der links/grünen Agenda geworden.


11
 
 lesa 5. März 2024 

Die Kette des Rosenkranzes lähmt Satan und unterbindet sein Wirken (Don Gobbi)

Auch Bischof Oster ist nicht frei von jener VERBLENDUNG, die eine Folge des Abfalls von Gott und seinem überlieferten Wort ist (siehe das hellsichtigen Zitat von D. Davide). Dass diese Verblendung bis zum Wahnsinn gehen kann, beweist die Entscheidung Frankreichs in Sachen Abtreibung. Hand in Hand damit geht Kriegsbefeuerung.
"Das ist die Stunde Satans und seiner großen Macht. Das ist die Stunde der Finsternis. Während die Menschen in der Illusion leben, den Gipfel jeden Fortschritts erreicht zu haben, wandeln sie in der tiefsten Dunkelheit. So ist alles vom Schatten des Todes, der euch das Leben nimmt, der Sünde, die euch gefangen hält, des Hasses, der euch vernichtet, gefangen.
Die Finsternis hat auch die Kirche durchdrungen. Sie breitet sich immer mehr aus und erntet Tag für Tag Opfer, selbst unter den vielgeliebten Söhnen.
Wie viele von ihnen haben – vom Satan verführt – das Licht verloren, um den rechten Weg zu gehen: den Weg der Wahrheit, der Treue."
Die Immakulata ist stärker!


10
 
 Gandalf 5. März 2024 

Eine Bitte an alle

Schreibt doch bitte dem Bischof freundlich und sachlich, warum er beim nächsten Marsch für das Leben in München, Köln oder Berlin teilnehmen soll. Es gibt gute Argumente :-)


7
 
 Johannes14,6 5. März 2024 
 

Dieser wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird ...Lk 2,34

"Ich bin inzwischen aber nicht mehr sicher, ob es tatsächlich genau diese Form der Präsenz ist, die den Anliegen in unserem deutschen Kontext am besten dient"
In der Tat würde es dem Anliegen des Lebensschutzes am besten dienen, wenn sich die deutschen Bischöfe klar von einem ZDK mit einer Präsidentin abgrenzten, die "flächendeckend Abtreibungsmöglichkeiten" und verpflichtend Ausbildung zur Abtreibung als Teil des Medizinstudiums fordert, statt ungeschmälert mit Frau S-K zusammenzuarbeiten.

Katechesen/Predigten zu Ehe und Familie und Sexualität in Verantwortung gelebt (Theologie des Leibes) wären auch nötig, würde aber Mut erfordern - gegen den Strom.

Dem Anliegen des Lebensschutzes wäre auch besser gedient, wenn sich die Bischöfe klar gegen Euthanasie abgrenzten, statt wie B. Bätzing "Schutzräume" zu fordern. Alle Lebenserfahrung zeigt doch, daß bei einmal geöffneter Tür diese sehr schnell ganz aufgestoßen wird und einschränkende Bestimmungen missachtet werden.

Prof. Cullen:

www.kaleb-greifswald.de/post/16-09-2023-marsch-f%C3%BCr-das-leben-in-berlin-und-k%C3%B6ln-vollst%C3%A4ndige-rede-von-professor-dr-paul-cullen


11
 
 Jothekieker 5. März 2024 
 

Erbärmlich

Im christlichen Koordinatensystem ist die Tötung ungeborener Kinder eine schwere Sünde, weil Gott das Leben will. Der Mord an den Kindern ist böse, Maßnahmen zu ihrer Rettung sind gut.
Im politischen Koordinatensystem sind die Träger der moralischen Vollkommenheit. Was in ihrem Programm steht, ist moralisch, auch wenn es der christlichen Lehre und dem Naturrecht fundamental widerspricht
wie in der Frage der Abtreibung. Wer sich diesem Programm widersetzt, ist böse, ist rechts. Er wird im Kampf gegen Rechts diffamiert und ausgegrenzt.

Vor diesem Hintergrund ist Osters Zögern, am Marsch gegen Rechts teilzunehmen, im grünen Koordinatensystem politisch klug.
Für einen Bischof ist es erbärmlich.


7
 
 Wilolf 5. März 2024 
 

Es ist schön, dass Bischof Oster hier versucht,

einiges geradezurücken. Aber das „trage ich diesen Text auch mit“ kann ich mir kaum vorstellen: Der Text wendet sich ausschließlich gegen die AfD. Weder von den echten Rechtsextremen, die sich als Partei aktuell „Die Heimat“ nennen, noch von den Linksextremen wie z.B. den SED-Nachfolgeparteien ist irgendwo die Rede. Das ist krass einseitige Propaganda. Kann das ein katholischer Christ wirklich so mittragen?


7
 
 Vox coelestis 5. März 2024 
 

Wen kann man noch wählen?

Wenn ich sehe, dass Frankreich gestern mit 780 zu 72 Stimmen beschlossen hat, das Recht auf Abtreibung zum Menschenrecht zu deklarieren und in die Verfassung aufzunehmen, dann stehen mir die Haare zu berge, und ich sehne mich noch stärker nach einer Partei, welche sich entschieden und glasklar für den Lebensschutz ausspricht.
Dies ist leider nicht mehr, wie es früher einmal der Fall war, die CDU.
Sie ist selber nach links gedriftet.
Darum verwundert es doch nicht, wenn konservative Katholiken noch weiter nach rechts Ausschau halten.
Oder was wäre die Alternative in diesem so wichtigen Punkt?


14
 

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