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Bätzing bleibt beratungsresistent, reagiert stinksauer auf „unbrüderliche“ Kritik aus Polen

28. November 2023 in Weltkirche, 52 Lesermeinungen
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DBK-Vorsitzender schreibt offiziellen Beschwerdebrief an polnischen Erzbischof Gądecki: „Mit welchem Recht urteilt der Vorsitzende der Bischofskonferenz einer bestimmten Kirche über die Katholizität einer anderen Ortskirche und ihres Episkopats?“


Bonn-Warschau (kath.net/pl) Getroffene Hunde bellen. Das mag manchen in den Sinn kommen, wenn er den völlig empörten Brief des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing (Limburg), liest. Bätzing reagiert auf Grundsatzkritik des Präsidenten der Polnischen Bischofskonferenz (KEP) am deutsch-synodalen Weg, die dieser am 9. Oktober (also kurz nach Beginn der Bischofssynode) an Papst Franziskus geschrieben hatte. Darin warnte Gądecki sehr grundsätzlich vor den drei Punkten Demokratisierung der Kirche, Veränderung der kirchlichen Sexualmoral einschließlich der Segnung gleichgeschlechtlicher Verbindungen, Diakonen- und Priesterweihe für Frauen (kath.net hat berichtet).

Bätzing schreibt nun in seinem Brief, der kath.net nur auf polnisch (Quelle: Warschauer Tageszeitung „Rzeczpospolita“, siehe Link) vorliegt (alle Zitate sind also Rückübersetzungen aus dem Polnischen), dass er Gądeckis Brief vom 9. Oktober mit „Bestürzung und großer Enttäuschung“ zur Kenntnis genommen habe. Dies sei „unbrüderliches Verhalten“, obendrein habe Gądecki Bätzing in ihren persönlichen Begegnungen während der vatikanischen Bischofssynode nicht persönlich über seinen Brief informiert, so zumindest Bätzings nicht nachprüfbare Behauptung.

Bätzing schrieb wörtlich: „Allerdings stelle ich mir die Frage, nach welchem Recht der Vorsitzende der Bischofskonferenz einer bestimmten Kirche es wagt, über die Katholizität einer anderen Kirche und ihres Episkopats zu urteilen. Lassen Sie mich daher klar zum Ausdruck bringen, dass ich den Brief des Erzbischofs als eine gewaltige Überschreitung seiner Befugnisse betrachte.“

Immerhin seien die Texte, die (nach Bätzings Darstellung) von Deutschland aus am 29. September an die Bischöfe weltweit versandt worden seien (also noch vor Beginn der Bischofssynode), nur aus Gründen der „Transparenz über die Ergebnisse des Synodalen Weges“ versandt worden. In den Texten sei „nirgendwo die Absicht zu finden, eine Revolution in der Weltkirche durchzuführen“.


Aus der Kritik von Erzbischof Gądecki daran, dass mittels des deutsch-synodalen Weges möglicherweise „demokratische Grundsätze in die Kirche eingeführt werden“ könnten (so die Beschreibung durch Bätzing), hangelt sich Bätzing voran zu der Aussage: „Ich bin besorgt über die distanzierte Haltung des Erzbischofs gegenüber der modernen parlamentarischen Demokratie, für die neben den Grundsätzen der verfassungsmäßigen Ordnung, der Volkssouveränität, der Rechtsstaatlichkeit, der Gewaltenteilung, des Minderheitenschutzes und des Wohlfahrtsstaates besonders wichtig sind Anerkennung der Menschenwürde und der Menschenrechte.“ Dass „Kirche“ und „Staat“ möglicherweise unterschiedliche ideale Organisationsprinzipien haben könnten, erwähnt Bätzing nicht.

Wörtlich schreibt Bätzing: „Um weitere Missverständnisse am Ende dieser Ausführungen zu vermeiden, möchte ich betonen, dass die zahlreichen Berührungspunkte zwischen dem Synodalen Weg der Katholischen Kirche in Deutschland und der [vatikanischen] Bischofssynode sowohl thematisch als auch perspektivisch nicht darauf zurückzuführen sind, dass deutsche Bischöfe den Weltepiskopat oder die Bischofssynode unterwandert, indoktriniert oder sogar korrumpiert haben.“ Dann wird Bätzing explizit: „Solche Ideen gehören einfach in den Bereich komplexer Verschwörungstheorien.“

Kam wirklich nur Kritik aus Polen?

Beim Lesen von Bätzings Brief könnte man den Eindruck gewinnen, dass Erzbischof Gądecki eigentlich als einziger Kritik am deutsch-synodalen Weg äußere und damit nur eine skurrile Sondermeinung an den Papst geschickt hätte. Bätzing wörtlich: „In seinem fast dreiseitigen Brief beurteilt der Erzbischof nicht nur die 326-seitige Textsammlung, sondern insbesondere den über drei Jahre währenden Synodalen Weg der Katholischen Kirche in Deutschland, an dem Tausende von Gläubigen, Hunderte von Menschen aus verschiedenen Fachdisziplinen sowie alle Bischöfe der Kirche in Deutschland beteiligt waren.“

Bätzing unterschlägt, dass durchaus einige deutsche Bischöfe den Synodalen Weg nicht mehr mitzutragen gewillt sind. Er unterschlägt die Kritik aus Deutschland (bsp. durch die Initiative „Neuer Anfang“ (Link)) und von vielen besorgten Gläubigen vor Ort in ihren Gemeinden, die sich oft genug mundtot gemacht fühlen. Er unterschlägt, dass neben der Polnischen Bischofskonferenz sich auch schon die Nordische Bischofskonferenz genötigt gesehen hatte, sich im März 2022 mit einem Brief an Bischöf Bätzing zu wenden, in welchem sie ihre Grundsatzkritik am deutsch-synodalen Weg ausdrückte (siehe Link). Weltweit haben viele weitere Bischöfe und Theologen ihre Kritik öffentlich gemacht.

Pech für Bätzing...

Pech für Bätzing ist obendrein, dass er beim Abfassen seines Briefes nicht wissen konnte, dass auch ein aussagekräftiger Brief von Papst Franziskus geschrieben worden war. Nicht nur Bätzings Brief datiert auf den 21. November - sondern an diesem Tag wurde der Brief von Papst Franziskus an vier deutsche Katholikinnen (darunter drei Professorinnen) öffentlich bekannt, in welchem er mitteilt, dass er die Sorge dieser Frauen teile (Link). Der Papst wörtlich: „Auch ich teile diese Sorge über die inzwischen zahlreichen konkreten Schritte, mit denen sich große Teile dieser Ortskirche immer weiter vom gemeinsamen Weg der Weltkirche zu entfernen drohen. Dazu gehört zweifelsohne auch die von Ihnen angesprochene Konstituierung des Synodalen Ausschusses, der die Einführung eines Beratungs- und Entscheidungsgremiums vorbereiten soll, das in der im entsprechenden Beschlusstext umrissenen Form mit der sakramentalen Struktur der katholischen Kirche nicht in Einklang zu bringen ist und dessen Einrichtung vom Heiligen Stuhl daher mit dem Schreiben vom 16. Januar 2023, das ich in spezifischer Form approbiert habe, untersagt wurde“. (Nebenbemerkung: Der Briefwechsel dieser vier Frauen mit Papst Franziskus wurde inzwischen vom "offiziell nicht offiziellen Portal der Katholiken in Deutschland" (Link) mit folgender Schmähüberschrift eines Kommentars verunglimpft: "Vier Frauen für ein Halleluja und ihre obrigkeitsgeilen Erwartungen", eine öffentliche Kritik Bätzings daran ist allerdings nicht zu erwarten. Das kirchensteuerfinanzierte Portal hat inzwischen nach erheblicher Kritik in den sozialen Netzwerken die Überschrift etwas entschärft.)

Praktisch zeitgleich zum Papstbrief liefen auch schon die Vorbereitungen zum Brief des vatikanischen Kardinalstaatssekretärs Pietro Parolin an die Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz, Beate Gilles - erneutes Pech für Bätzing, dass der Vatikan ihn ebenfalls nicht im Vorfeld informien wollte. Mit Datum vom 23. Oktober schmettert Parolin (Link) in seinem absolut offiziellen Schreiben deutsch-synodalen Ansätze zur Frauenpriesterweihe und zur kirchlichen Ehe gleichgeschlechtlicher Paare ab. Obendrein mahnt Parolin ein: „In Anbetracht des bisherigen Verlaufs des deutschen Synodalen Weges muss man sich zunächst vergegenwärtigen, dass gerade ein universaler synodaler Weg stattfindet, der vom Heiligen Vater einberufen worden ist. Daher ist es notwendig, diesen Weg der Weltkirche zu respektieren und den Eindruck zu vermeiden, dass parallele Initiativen im Gange sind, die dem Bemühen um ein ‚gemeinsames Unterwegssein‘ gleichgültig gegenüberstehen.“

Wie gesagt, so mancher mag denken: Getroffene Hunde bellen.


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Lesermeinungen

 Wirt1929 5. Dezember 2023 
 

Irrsinn

Wenn Bischof Bätzing den nachdenkenswerten Brief aus Polen als Kritik aus einer anderen Kirche bezeichnet, sollte man ihn an die Universalität unserer römisch katholischen Kirche erinnern. Es ist gut, noch Bischöfe zu hören, die im paulinischem Geist auf katholische Irrtümer des synodalen Weges in Deutschland hinweisen. Die Belehrung auf demokratische Strukturen unterstellt mangelnde Kenntnisse des anderen und ist unter bischöflichen Amtsbrüdern Arrogant und ungehörig. Es scheint, das Erzbischof Gadecki seine Sorge zur rechten Zeit vorgetragen hat, wofür ich ausdrücklich Dank sage. Bischof Bätzing und die hinter ihm stehenden Befürworter wäre zu raten, vor Weihnachten zur Besinnung Schweigeexerzitien abzuhalten.


0
 
 Zeitzeuge 29. November 2023 
 

Nachtrag: "Der wichtigste Kommentator"? Alle lehrtreuen Kommentatoren

hier sind gemeinsame Teilhaber am Licht der Wahr-
heit, dank der Gnade und der Gaben GOTTES, dem
auch dafür Anbetung, Dank und Ehre zu erweisen
ist!


3
 
 Zeitzeuge 29. November 2023 
 

Lieber Chris2, danke für Ihre Zeilen; den Diabetes halte ich ohne

Medikamente seit 2007 auf "Prae", ist der Langzeit-
zucker mal wieder über 6,5 muß tatsächlich ernährungsmäßig eingegriffen werden :-)!

Gesegneter Tag!


2
 
 gebsy 29. November 2023 

Hat sich ein Hirte

tatsächlich so verirrt,
so muss sich seine Herde die Frage stellen,
ob für ihn zu wenig gebetet und geopfert wurde ...


1
 
 Chris2 29. November 2023 
 

Lieber @Zeitzeuge

Ja, möge der Herr Sie uns noch lange erhalten, da Sie der m.E. wichtigste Kommentator hier sind (Themenbreite, Klarheit im Glauben, wichtige Links). Der Herr möge Sie und Ihre Lieben segnen!
Zu Prädiabetes: Reduziert man übermäßiges Gewicht, sollten auch die Zuckerwerte sinken. Ein Verwandter hatte trotz unerkannter sehr hoher Werte (über 300, nur wegen schnell abnehmender Sehschwäche erkannt!) mit strenger Diät über 20 Jahre lang Spritzen vermieden. Und mit einem Sensor im Oberarm kann über Wochen die Zuckerwerte verfolgen und erkennen, was wie anschlägt.


2
 
 mrx 29. November 2023 
 

Verlaufen und gefangen

Das Verhalten Bätzings zeitigt bereits die Auswüchse, die Ideologen früher oder später immer befallen. Fürchte, da ist - nach menschlichem Ermessen - Hopfen und Malz verloren.
Demut geht diesem Männle inzwischen voll und ganz ab. Und da wird einem solchen der "Master-Ideologe" im Vatikan sicher nicht behilflich sein können ...
Doch die Hoffnung stirbt zuletzt!


3
 
 Marcus, der mit dem C 29. November 2023 
 

@Peter2021

Bischofsgehälter werden vom Staat bezahlt als Staatsleistung, quasi eine kleine Teilentschädigung für den Raub des Kirchenbesitzes durch den Reichsdeputationshauptschluß 1803. Aber das berührt die Frage einer Amtspflichtverletzung nicht wirklich.


1
 
 Peter2021 28. November 2023 
 

"... nach welchem Recht"

Nach der Offenbarung Gottes, die von der katholischen Kirche weltweit verkündet und weitergegeben wird.

Mit welchem Recht weicht ein Bischof von der katholischen Lehre ab, die ganz klar im Katechismus formuliert ist und läßt sich von unserer Kirchensteuer ein Gehalt ähnlich wie ein Minister zahlen? Das ist Betrug.


2
 
 Adamo 28. November 2023 
 

Bischof Bätzing gehört vom PF gefeuert!

Aber nein, der PF feuert lieber rechtgläubige Bischöfe die den Willen Jesu verwirklichen.


7
 
 stiegenkirche 28. November 2023 
 

Zeitzeuge und für Alle!

Maria, Heil der Kranken, bitte für uns!

www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/angelus/2012/documents/hf_ben-xvi_ang_20120205.html


3
 
 Zeitzeuge 28. November 2023 
 

@Stiegenkirche; danke bzgl. der Nachfrage zu meiner Gesundheit;

ja, trotz derzeit 90% Schwerbehinderung bin ich
zufrieden, solange kein Krebs-Rezidiv auftritt der Prädiabetes nicht manifest wird und die übrigen
Beschwerden sich nicht weiter verstärken.

Gerne wünsche ich auch Ihnen GOTTES Segen!


3
 
 Chris2 28. November 2023 
 

Bätzing und Franziskus

@musikus75 Ist ihnen aufgefallen, dass letztlich sowohl Bätzing, als auch Franziskus letztlich auch als Folge von Intrigen und Kampagnen gegen ihre Vorgänger ins Amt kamen? In Fall des Papstes hatte sich Kardinal Daneels sogar vor Journalisten, die er fälschlich für Mitkämpfer hielt, gerühmt, mit der "St. Gallen Mafia" sogar die Papstwahl beeinflusst zu haben...


5
 
 stiegenkirche 28. November 2023 
 

Zeitzeuge, Ich hoffe es geht ihnen bezüglich

ihrer Gesundheit gut.

So auch Papst Franziskus:

Papst Franziskus hat die Bedeutung des einzelnen Bischofs gegenüber nationalen Bischofskonferenzen hervorgehoben. "Jesus hat keine Bischofskonferenzen geschaffen. Jesus hat Bischöfe geschaffen, und jeder Bischof ist Seelsorger seines Volkes", erklärte Franziskus im Interview . "Die Bischofskonferenz ist eine Organisation, die helfen und vereinen soll, ein Symbol der Einheit. Aber die Gnade Jesu Christi liegt in der Beziehung zwischen dem Bischof und seinem Volk, seiner Diözese", so der Papst.

Weiter sprach sich Papst Franziskus erneut gegen ein Frauenpriestertum in der katholischen Kirche aus.

Siehe auch – Zweites Vatikanisches Konzil: Dekret Christus Dominus über die Hirtenaufgabe der Bischöfe, Nr. 11 Siehe Link

www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19651028_christus-dominus_ge.html


2
 
 Zeitzeuge 28. November 2023 
 

Es folgt das weitete Zitat von Papst Benedikt XVI.:

"So bringt in vielen Bischofskonferenzen der Gruppengeist und vielleicht der Wunsch nach einem ruhigen Leben oder der Konformismus die Mehrheit dazu, die Positionen von aktiven, zu klaren Zielen entschlossenen Minderheiten zu akzeptieren. Ich kenne Bischöfe, die unter vier Augen zugeben, dass sie anders entschieden hätten als in der Konferenz, wenn sie allein hätten entscheiden müssen. Indem sie das Gruppenspiel akzeptierten, haben sie die Mühe gescheut als 'Spielverderber', als 'rückständig' und 'wenig aufgeschlossen' angesehen zu werden. Es schein recht angenehm, immer gemeinsam entscheiden zu können. Auf diese Weise besteht jedoch die Gefahr, dass das 'Skandalon' und die 'Torheit' des Evangeliums verlorengehen, jenes 'Salz' und jener 'Sauerteig', was heute angesichts der Schwere der Krise weniger denn je für einen Christen entbehrlich ist."

Wahrhaft prophetische Worte aus dem Buch
"Zur Lage des Glaubens"!


6
 
 Zeitzeuge 28. November 2023 
 

Papst Benedikt XVI. ´wird in der kathpedia bzgl. der Bischofskonferenzen zitiert:

"Wir dürfen nicht vergessen, dass die Bischofskonferenzen keine theologische Grundlage haben, sie gehören nicht zur unaufgebbaren Struktur der Kirche, so wie sie von Christus gewollt ist: Sie haben nur eine praktische, konkrete Funktion."

"Keine Bischofskonferenz hat als solche eine lehramtliche Funktion. Entsprechende Dokumente verdanken ihr Gewicht allein der Zustimmung, die ihnen von den einzelnen Bischöfen gegeben wird."

Dann verweist er noch auf den "Gruppengeist", die
Soziologie kennt "Gruppenzwang" und "Angst vor
der Schweigespriale".

Im übrigen zeigt c. 455 CIC klar die Grenzen
der BK auf, die kath. Doktrin ist natürlich
die absolute "rote Linie", die auch kein Bischof
ungestraft überschreiten darf....!


4
 
 Jörgen 28. November 2023 
 

Demokratie

Es könnten genug Beispiele aus der Bibel genannt werden, warum die Kirche heute nicht mehr existieren würde, wäre deren Weg auf Basis demokratischer Entscheidungen definiert worden. Warum wird das nicht erkannt? Seien wir aber nicht überheblich und beten wir für die Bischöfe.


5
 
 Wolf75 28. November 2023 
 

Mißbrauchsstudie Limburg

nirgendwo finde ich eine Missbrauchsstudie für das Bistum Limburg. Gibt es da etwas?


3
 
 physicus 28. November 2023 
 

@stiegenkirche: "Brüderliche Zurechtweisung"

Der Vers geht allerdings noch weiter ...:

"Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht! Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei mit dir, damit die ganze Sache durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werde. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde! Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner." (Mt 18, 15-17)


7
 
 girsberg74 28. November 2023 
 

Paradoxe Intention,

da er sich als für Argumente und Ermahnungen unzugänglich zeigt.

Dennoch kann ich ein wenig nett sein und ihm signalisieren, dass ich ihn wahrgenommen habe; mehr nicht.

@SalvatoreMio „Wenn es so einfach wäre mit dem Weitermachen!“


1
 
 ThomasR 28. November 2023 
 

Vieles, was in Deutschland abläuft, ist im Ausland (selbst unter afrikansichen Priestern)

einfach nicht nachvollziehbar

Neben Attacken auf Papst Benedikt (und jetzt immer öfter Ppast Franziskus) gehören ohne Zweifel dazu Erstkommunion ohne Beichte, Finanzierung von ZdK (statt Lebensschutzes ) oder Forderung des Priestermangels statt Priesternachwuchses.

Priestermangel ist in Deutschland wie gewollt und wie selbst gemacht. Den Entscheidungsträgern sind oft selbst in der Krankenhausseelesorge z.B. keine Priester lieber als altrituelle Priester (haben manche Entscheidungsträger und Machthaber in der Kirche tatsächlich Bewusstsein der Bedeutung der Sakramente in der Kirche inzwischen ganz verloren?)

www.kath-zdw.ch/maria/texte/Georg.May.Selbstgemachter.Priestermangel.html


7
 
 Tante Ottilie 28. November 2023 
 

Wann ENDLICH kommt das MISSBRAUCHSGUTACHTEN des BISTUMS TRIER heraus???

Vielleicht hätte dann dieser Spuk bzw. Karneval mit Bätzing, Marx und Ackermann endlich ein Ende.


7
 
 kleingläubiger 28. November 2023 
 

Die Menschenmachwerkskirche des Bischof Bätzing: ohne Rücksicht auf Rom volle Kraft voraus. Oder sollte ich besser schreiben: Mit Rückendeckung aus Rom? Immerhin hat Bätzing des Papst nicht kritisiert, somit darf er nahezu ungestört weiter machen. Die Briefchen aus Rom lächelt er doch munter weg!


7
 
 stiegenkirche 28. November 2023 
 

Matthäus 18

Die brüderliche Zurechtweisung

15 Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht! Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen.

Sicherlich gibt es die brüderliche Zurechtweisung aber wenn möglich sollte es doch unter 4 Augen erfolgen ZB durch Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki. Erst danach könnte man weitergehen.

Alleingänge sind fast nicht möglich aufgrund der Bischofskonferenz.

Daher hoffen wir das auch das Sprichwort gilt:

"viel Geschrei und wenig Wolle"

Oder so manches wird gefordert oder in Raum geworfen aber findet in der Bischofskonferenz keine Resonanz auch nicht in Rom.

Beten ist natürlich auch eine wirksame Waffe um das Heil zu fördern.

Es ist ja auch eine große Versuchung eine zu strengen Maßstab anzusetzen. Probleme gibt es ja genauso in Österreich oder Polen oder anderswo.


1
 
 musikus75 28. November 2023 
 

Bischofsweihe

Mir als einfacher Katholik ist nicht nachvollziehbar, wie man solch eine Gestalt zum Bischof weihen kann. Bätzing ist doch ganz sicher nicht von jetzt auf gleich so mit seiner Einstellung zum katholischen Glauben geworden. Ich denke, zum Besetzen des Bischofsstuhls von Limburg hatte ganz sicher der Münchner seine Finger im Spiel. Ich wohne zwar im Bistum Limburg, aber mein Bischof ist er ganz sicherlich nicht.


8
 
 Zeitzeuge 28. November 2023 
 

Natürlich ist die Verkündigung der Bischöfe an die unverfälschte und unverkürzte

katholische Glaubens- und Morallehre absolut gebunden, ansonsten gilt auch für Bischöfe


Can. 1364 - § 1. Der Apostat, der Häretiker oder der Schismatiker ziehen sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu, unbeschadet der Vorschrift des can. 194 § 1, n. 2; außerdem kann er mit Strafen gemäß can. 1336 §§ 2-4 belegt werden.

§ 2. Wenn andauernde Widersetzlichkeit oder die Schwere des Ärgernisses es erfordern, können weitere Strafen hinzugefügt werden, die Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgenommen.

Beten wir auch für eine wahre RE-Katholisierung
der DBK, danke!


7
 
 heikostir 28. November 2023 
 

Über Bischof Bätzing kann ich nur noch den Kopf schütteln.

Jetzt gab es zwei wichtige Schreiben aus Rom: vom Papst selbst und vom Kardinalstaatsekretär, die an Eindeutigkeit nicht zu überbieten bin. Und was tut Bischof Bätzing? Er ignoriert diese und facht stattdessen einen Streit mit dem Vorsitzenden der polnischen Bischofskonferenz an. Was will Bischof Bätzing eingentlich? Die Kirche in Deutschland mit Vollgas an die Wand, sprich in ein Schisma führen?


6
 
 naiverkatholik 28. November 2023 
 

Noch viel mehr Bischöfe der Weltkirche hätten deutliche Correctio üben sollen

Jeder Bischof der Weltkirche hat nicht nur das Recht, sondern die Pflicht ein paar Prozent seiner Kraft über seine Diözese hinaus für die Weltkirche, ihre Einheit und ihre Lehre, einzusetzen. Gewissen und Bischofseid erfordern das. Wenn es sein muss deutlich und drastisch. Noch viel mehr Bischöfe der Weltkirche hätten es mit Gadecki tun sollen.


6
 
 stiegenkirche 28. November 2023 
 

SalvatoreMio

Beten wir für den Bischof Bätzing und für alle Menschen.

Ich hoffe, dass Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki mit den Herrn Bischof Bätzing ein brüderliches Wort spricht.

Immerhin war er auch Hauptkonsekrator bei der Bischofsweihe.

Aber rechtlich gilt:

Die Bischofskonferenz ist eine ständige Einrichtung einer Nation oder eines bestimmten Gebietes, in der die Bischöfe gewisse Aufgaben gemeinsam ausüben (c. can. 447 CIC). Der Begriff der Nation ist dabei in Bezug auf ein bestimmtes Staatsgebiet zu sehen.[5]


0
 
 lesa 28. November 2023 

Der Antichtrist in der Kirche unter dem Deckmantel der Synodalität?

Der Dogmatikprofessor Skrzypczak (kath.net 23.11.2023): „Die Gestalt des Antichristen kann nicht nur in der Welt, sondern auch in der Kirche unter dem Deckmantel der sogenannten Synodalität auftreten“.
„Der lebendige Glaube und die aufrichtige Bekehrung von Christen ist der Katechon, der das Erscheinen des Antichristen stoppen kann, gleich ob er „in Form einer Spiritualität oder einer Zivilisation von Anomos“ komme.“
Konkretheit ist da inbegriffen. Denn: "Glaube ist keine blinde Stimmung der Religion, die aus den Tiefen des Unterbewusstseins im Geiste und der Bewegung eines zur Moral ausgebildeten Willens aufkeimt; aber der Glaube ist eine echte Zuerkennung des Geistes, die von der Wahrheit empfangen wird." (Hl. Pius X.)


4
 
 Smaragdos 28. November 2023 
 

Arroganz hat ein Gesicht bekommen: Bätzing

"Lassen Sie mich daher klar zum Ausdruck bringen, dass ich den Brief des Erzbischofs als eine gewaltige Überschreitung seiner Befugnisse betrachte.“

Dass der gesamte Synodale Weg eine noch viel gewaltigere Überschreitung der Befugnisse der DBK und erst recht des ZDK ist, sieht Bätzing bis jetzt nicht ein.

Währenddessen wir Bischof Strickland (!) abgesetzt... Wehe dir, Rom!


8
 
 lesa 28. November 2023 

Es wird der Kirche nie an Propheten fehlen

"Das eigentlich Alarmierende, Bestürzende ist es jedoch, dass die geweihten und gesandten Hirten der Kirche, die Bischöfe, in so großer Zahl den Eid, den sie vor ihrer Priesterweihe, und, zuletzt bei ihrer Bischofskonsekration vor allem Volk und vor Gottes Angesicht geschworen hatten, anscheinend leichten Herzens vergessen haben. Man fühlt sich, wie einst John Henry Newman vor mehr als hundert Jahren an das 4./5. Jahrhundert erinnert, da die Mehrzahl der östlichen Bischöfe der Irrlehre des Arius die Gottheit Jesu leugneten, während der heilige Athanasius, von ihnen verfolgt, mehrfach von seinem Bischofssitz vertrieben wurde oder fliehen musste." (Kardinal Brandmüller, kath.net 21.9.2022)
Das kann heißen, dass wir uns an den Kardinälen und Bischöfen orientieren müssen, die klar zur Lehre und zur Struktur der Kirche stehen. Dies auch dann, wenn sie kanonisch abgesetzt sind. Es gibt Beispiele. Diese mutigen Hirten sind es, durch die der Herr in wirren Zeiten die Kirche rettet.


7
 
 pjk 28. November 2023 
 

Demokratie?

War nicht die Verurteilung Jesu (mit der Auswahl des Barabas) nicht quasi eine "demokratische" Entscheidung? Ähnlich wie vor 2000 Jahren waren auch die Gremien des Synodalen Weges kaum repräsentativ.
Ich bin Demokrat, aber die Wahl des Barabas zeigt die Grenzen der Demokratie wenn Machthaber die Menschen manipulieren.


3
 
 stiegenkirche 28. November 2023 
 

SalvatoreMio,

Im Dekret Christus Dominus wurden die Bischofskonferenzen schließlich als hierarchische Instanz in das Verfassungsgefüge der Kirche eingebaut. Rechtsetzungskompetenz Die Bischofskonferenz hat nur dort Rechtsetzungsbefugnisse, wo sie ihr durch Gesetz oder Anordnung des Apostolischen Stuhls ausdrücklich zugewiesen werden (c. can. 455 CIC). Dies bestimmte schon das Dokument Christus Dominus (Nr. 38, 4). Darin unterscheidet sie sich von den Partikularkonzilien, deren normative Kompetenzen nur vom übergeordneten Recht begrenzt werden.[8] Lehrautorität Gemäß c. can. 753 CIC besitzt die Bischofskonferenz Lehrautorität im Konferenzgebiet. Das bedeutet, dass die Bischofskonferenz direkt Künderin und Lehrerin des Glaubens für die ihrer Sorge anvertrauten Gläubigen ist.[9] Ein Hirtenwort der Bischofskonferenz besitzt daher von sich aus Autorität und bedarf nicht mehr der autoritativen Verkündigung durch jeden einzelnen Ortsbischof.


0
 
 lesa 28. November 2023 

@SpatzInDerHand: Wir müssen und dürfen den Lehrabweichungen und Irrtümern nicht folgen, die solche Bischöfe verkünden. Das Amt als solches ist zu respektieren, denn auch der Sedisvakantismus ist gefährlich. Dem Papst obliegt es, solche Bischöfe nicht länger auf die Gläubigen loszulassen.


5
 
 SalvatoreMio 28. November 2023 
 

Wenn es so einfach wäre mit dem Weitermachen!

@girsberg74 @ Perlinde @ stiegenkirche: Bischof Bätzing (nicht nur er) ist ein Verführer! Er zieht die Kirche in Deutschland, seine Priester, seine Diözesanen in den Abgrund, wie @Perlinde schon vom Bistum Limburg beschreibt, und was man auch sonst weit verbreitet sieht: Fast jeder ist schon sein eigener Bischof und macht sich die eigenen Gebote, während diese seit jeher vom Herrn selber kommen, und in die kein Bischof hineinreden darf, auch nicht in die Dogmen und in die Tradition der Kirche! Da nützen die ganzen Paragraphen nichts, die @stiegenkirche aufführt.


4
 
 physicus 28. November 2023 
 

Dank an Ezbischof Gadecki! Und zur Erinnerung für Bf. Bätzing:

Die patzige Reaktion von Bf. Bätzing übersieht, dass Erzbischof Gadecki bereits Anfang 2022 einen besorgten Brief an ihn gerichtet hat, der aber schon damals nur patzig beantwortet wurde. Damals schrieb EB Gadecki u.a.:

"In Anbetracht dieser Glaubens- und Geschichtsgemeinschaft zwischen Polen und Deutschland möchte ich meine tiefe Besorgnis über die Informationen zum Ausdruck bringen, die in jüngster Zeit aus bestimmten Kreisen der katholischen Kirche in Deutschland zu vernehmen waren. Erlauben Sie mir daher, im Geiste christlicher Nächstenliebe, diesen Brief an Sie – als den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz – zu richten, voll brüderlicher Sorge, im Geiste gemeinsamer Verantwortung für das uns von Christus anvertraute Gut des heiligen apostolischen Glaubens."

www.kath.net/news/77658


6
 
 Vox coelestis 28. November 2023 
 

So nicht!

Selber der Weltkirche den Synodalen Irrweg vorgeben und eintrichtern zu wollen, und sich dann über alle Maßen aufzuregen, wenn einem Kollegen im Bischofsamt dieser Weg nicht gefällt - DAS nenne ich unbrüderliches Verhalten!
Ich dachte freie Meinungsäußerung gehört zum Wesen der Demokratie, und genau solch eine demokratische Kirche wollen doch Bätzing und Co.
Da muss man dann aber schon etwas mehr Gegenwind ertragen können. Wer viel austeilt, muss eben auch viel einstecken können.
Aber die Nerven liegen eben nach den zwei römischen Briefen ziemlich blank.


9
 
 stiegenkirche 28. November 2023 
 

Rechtliche Stellung, Demnach sind Bischofsweihe

und Bischofsamt grundsätzlich auf die Leitung einer Teilkirche ausgerichtet, der ein Diözesanbischof vorsteht.
Der Diözesanbischof hat die „ordentliche, eigenberechtigte und unmittelbare Gewalt […], die zur Ausübung seines Hirtendienstes erforderlich ist; ausgenommen ist, was von Rechts wegen oder aufgrund einer Anordnung des Papstes der höchsten oder einer anderen kirchlichen Autorität vorbehalten ist“ (can. 381 CIC). Der Diözesanbischof übernimmt diese Gewalt nicht mit der Ernennung durch den Papst, sondern mit der kanonischen Besitzergreifung der Diözese (can. 382 CIC). Dies geschieht, indem er in eigener Person oder durch einen Vertreter dem Konsultorenkollegium des Bistums das Apostolische Schreiben bezüglich seiner Ernennung vorzeigt (CIC can 382 § 3). Von diesem Zeitpunkt an hat er das Recht und auch die Pflicht, entsprechend den rechtlichen Bestimmungen des kanonischen Rechts die gesetzgebende, verwaltende und und richterliche Gewalt in seinem Bistum auszuüben.

de.wikipedia.org/wiki/Di%C3%B6zesanbischof


2
 
 ottokar 28. November 2023 
 

Es ist allerhöchste Zeit, dass uns erklärt wird, was wirklich katholisch sein bedeutet.

"Unser" Papst, der gerade Kardinal Burke als seinen Feind bezeichnet hat und ihm seine vatikanische Wohnung und senen Gehalt gestrichen hat, der uns das Antlitz Christi verbieten will, dieser Papst ist sicher nicht in der Lage zu definieren ,was katholisch heisst. Ein Papst, der in seinem Nächsten einen Feind sieht, den er bestraft, der ist gar nicht mehr fähig zu erklären, was katholisch ist."Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst" ist die Botschft Jesu. Zweifelsohne eine sehr schwere Botschaft, die auch der untreue Bischof Bätzing vergessen hat.


8
 
 girsberg74 28. November 2023 
 

Mache er ruhig so weiter,

sein Lohn wird ihm gewiss sein.


6
 
 SpatzInDerHand 28. November 2023 

Tja... dass der polnische Erzbischof schlicht recht haben könnte mit seiner Kritik,

scheint "Bischof" Bätzing nicht in den Sinn zu kommen! Aber ICH stelle mir die Frage, wie lange wir unseren untreuen Bischöfen eigentlich noch treu sein sollen, entgegen allem, was der katholische Glaube lehrt????


7
 
 lesa 28. November 2023 

Niemand auf der ganzen Welt vermag die Wahrheit zu verändern. (Hl. Maximilian Kolbe)

Bischof Bätzing kennt offensichtlich weder seinen eigenen Auftrag noch die Verantwortung seiner Mitbrüder, über den Schutz der Wahrheit zu wachen. Sein Geschwafel ändert an der gottgegebenen Aufgabe des Bischofsamtes, das wesentlich auch ein Wächteramt ist, nichts.
"Niemand auf der ganzen Welt vermag die Wahrheit zu verändern. Wir können nur eines: Sie suchen, sie finden und ihr dienen." (Hl. Maximilian Kolbe)


8
 
 lakota 28. November 2023 
 

Wie blind muss man sein

und wie kann man sich als BISCHOF so blamieren?

Da regt Bätzing sich über die Kritik von Erzbischof Gądecki auf, scheint aber nicht zu sehen, daß solche Kitik nun schon von vielen Seiten kam.

Wo ist denn seine Freude über die zustimmenden Briefe zu seiner "anderen" Kirche?
Ach, gibts die gar nicht? Und ER merkts nicht?

"Herr schmeiß Hirn ra"...wie wir Schwaben sagen.


7
 
 Perlinde 28. November 2023 
 

@ doda @SalvatoreMio

Der "Geist von Bätzing" hat sich mittlerweile bis
in die kleinste Dorfpfarrei eingenistet. Selbst wenn
man vorsichtig und möglichst liebevoll darauf hin-
weist, dass dieses oder jenes doch gar nicht mehr
katholisch ist, heißt es gleich: wer gibt dir das Recht, mir mein Katholischsein abzusprechen? Was soll man da noch sagen? Still sein und beten und immer wieder mal seinen Standpunkt zum Ausdruck bringen.
Herr erbarme dich unser. Maria Königin des Friedens bitte für uns!


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 petraandrzej 28. November 2023 
 

Der ganze „synodale Weg“ ist eine einzige Überschreitung von Kompetenzen! Und was soll das „Demokratiegerede“ während man gleichzeitig eine andere Meinung nicht ertragen kann?


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 SalvatoreMio 28. November 2023 
 

Eine bestimmte Kirche und eine andere Kirche

Sehr geehrter @ doda: mittlerweile haben wir uns an allerlei Erschreckendes gewöhnt, doch in diesen wenigen Worten von Bischof Bätzing ist sein Abfall von der Weltkirche eindeutig formuliert. Die deutschen Bischöfe - wehrt sich keiner gegen solche Frechheiten? Wenn man von den 4 letzten Aufrechten absieht, sind wir schon kath. Waisenkinder geworden ohne Hirten.


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 Dolomiti 28. November 2023 
 

Beten wir für die 'arme' Seele des Bischof Georg Bätzing!!!

in der christlichen Hoffnung das nicht das passiert was uns der Heilige Augustinus uns allen in seinen Sermones (164,14) zu ruft:
"Humanum fuit errare, diabolicum est per animositatem in errore manere (3)"

freie Übersetzung: 'Es ist zwar menschlich, sich zu irren, es ist jedoch teuflisch, aus Feindseligkeit im Irrtum zu verharren'.


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 SalvatoreMio 28. November 2023 
 

"Papst von Limburg" oder Mons. Bätzing?

@Lieber Jothekieker! "Papst von Limburg" lasse ich gelten, da es sowieso als "Witz" erkannt wird. Doch ich hoffe, dass Ihr "Mons. Bätzing" auch eher sarkastisch gemeint war.


5
 
 doda 28. November 2023 

Verdächtige Formulierung: "eine bestimmte Kirche" in Polen und "eine andere Kirche" in Deutschland!

"Bätzing schrieb wörtlich: „Allerdings stelle ich mir die Frage, nach welchem Recht der Vorsitzende der Bischofskonferenz einer bestimmten Kirche! es wagt, über die Katholizität einer anderen Kirche und ihres Episkopats zu urteilen."
Es handelt sich in Polen und Deutschland jedoch jeweils um Ortskirchen.
Ist Bischof Bätzing's Wortwahl von "eine andere Kirche" in Deutschland exakt die Benennung des Verständnisses und des Zieles der Beteiligten des synodalen Weges Weges in Deutschland?


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 Marcus, der mit dem C 28. November 2023 
 

Tja Herr Bätzing:

Mit dem Recht eines Apostelsnachfolgers, der seine Amtspflichten nicht mit Füßen tritt!

"Bist du bereit, das von den Aposteln überlieferte Glaubensgut, das immer und überall in der Kirche bewahrt wurde, rein und unverkürzt weiterzugeben?""Bist du bereit, das Evangelium Christi treu und unermüdlich zu verkünden?" Da steht nix von Häresie, Schisma, Apostasie und Verschwendung von Kirchenmitteln gegen die Kirche als Amtspflichten!


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 Jothekieker 28. November 2023 
 

Im Blindflug

Offenbar befindet sich Mons. Bätzing nicht nur theologisch im Blindflug, sondern auch bei der Kommunikation mit seinen Kollegen und mit Rom.


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 siebenbuerger 28. November 2023 
 

Vorwärts immer, rückwärts nimmer

So klang es doch damals in der DDR...
Nun meint der "Papst von Limburg" natürlich mal wieder die ganze Welt belehren zu können.
Er und seine Genossen haben sich auf einem völlig destruktiven Weg verrannt, sie können nicht mehr zurück, sie sind völlig verblendet. Das ist auch die Folge ihrer Einlassung mit einer totalitären Ideologie, die an sich keinen Widerspruch duldet.
Woher der polnische Bischof die deutsche Kirche beurteilt? Ich würde sagen aus dem katholischen Glauben heraus...


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