Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Journalist von Gersdorff: Bischöfen in Deutschland „fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“
  2. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  3. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  4. Kardinal Nichols verbietet Ostertriduum im Alten Ritus für Erzdiözese Westminster
  5. Frankreich nimmt „Freiheit zur Abtreibung“ in Verfassung auf
  6. Papst trifft Pater Andrzej Komorowski, Leiter der Petrusbruderschaft
  7. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  8. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  9. 'Putin ist ein Mörder' - Zehntausende Menschen beim Begräbnis von Alexei Nawalny
  10. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“
  11. Schlimmste Gefahr ist heute die Gender-Ideologie, die die Unterschiede aufhebt!
  12. Brauchen wir DBK-Wahlempfehlungen?
  13. Evanglische Kirche im Rheinland schafft Sonntagsgottesdienst ab
  14. Kardinal Sarah ‚sehr stolz’ auf afrikanische Bischöfe nach Ablehnung von Fiducia supplicans
  15. "Wen kann man denn heute noch wählen? Und was ist mit dem Lebensschutz?"

‚…dann weiß ich, dass sie nur noch Stunden oder Tage haben‘

25. November 2023 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine britische Palliativmedizinerin erzählt von ihren Erfahrungen mit Sterbenden.


Linz (kath.net / pk) Die Erlebnisse mit ihren Patienten hätten ihren Glauben an ein Leben nach dem Tod bestärkt. Das schreibt eine britische Ärztin in einem Gastbeitrag für den „Telegraph“, wie der „Focus“ berichtet. Die Palliativ-Medizinerin Sarah Wells arbeitet seit etwa zwei Jahrzehnten in einem Hospiz in Solihull.


Sie hat in dieser Zeit über 2000 Menschen in ihren letzten Stunden begleitet. Viele davon hätten Angst vor dem unbekannten Tod, besonders jene, die andere in ihren letzten schmerzvollen Momenten beobachtet hätten, erzählt sie.

Wells hat außerdem beobachtet, dass es ein Hinweis auf das bevorstehenden Tod sei, wenn die Menschen anfingen, von ihren Begegnungen mit verstorbenen Angehörigen zu erzählen. „Wenn sie mir erzählen, dass sie ihre Mutter, ein verlorenes Kind oder sogar ein Haustier gesehen haben, weiß ich, dass sie nur noch Stunden oder Tage haben“, ist ihre Erfahrung.

Auch persönlich habe sie von der Arbeit mit Sterbenden profitiert, bekennt die Ärztin. Sie habe gelernt, sich nicht zu sehr über Kleinigkeiten im Leben zu ärgern. Wesentlich sei, sich gut um sich selbst zu kümmern. Ihren Patienten versuche sie zu vermitteln, dass jeder Tag kostbar ist - auch wenn die verbleibende Zeit kurz ist.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 early bird 27. November 2023 
 

Erfahrung aus der Sterbebegleitung...

Erfahrung aus der Sterbebegleitung ist für mich, dass jene, die ihre "Dinge" geregelt haben, viel, viel ruhiger gehen können.

Deshalb denke ich, gilt für jeden für uns, das Leben, die Beziehungen, das Finanzielle, Patientenverfügung die Versöhnung mit Gott und dem Nächsten immer geregelt zu haben. Keiner kennt die Stunde... es könnte morgen sein


0
 
 Chris2 25. November 2023 
 

@Schillerlocke

Mir ist vorhin erst bewusst geworden, was es bedeutet, dass diese Frau ihrem Vater erscheinen durfte. Denn wahrscheinlich kennen wir alle Menschen, die keinen Ausweg mehr wussten und sich das Leben nahmen. Ja, es ist sehr tröstlich, zu wissen, dass unser Gott kein Tyrann oder getriebener seiner Begierden ist, so wie die "alten Götter" der Griechen und Römer: Nein, er ist die personifizierte Liebe, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Erbarmen, er vereint alles Gute in sich. Aber er möchte eben auch, dass wir "ja" zu ihm sagen, denn er liebt uns so sehr, dass er auch unser "nein" respektieren würde - was buchstäblich "Gott verhüten" möge...


2
 
 gebsy 25. November 2023 

Auf(er)stehen

ist das Programm des Christen.
Beichten ist seit der Auferstehung Jesu möglich!
Wie konnte das aus dem Bewusstsein gedrängt werden?


3
 
 Schillerlocke 25. November 2023 
 

@Chris2

Das haben Sie alles sehr einfühlsam beschrieben und schön und tröstlich gesagt.


4
 
 Chris2 25. November 2023 
 

Haben zwei Frauen aus der Verwandtschaft auch erlebt.

In einem Fall wissen wir nicht einmal, wen ihr Mann gerade sah, weil er auf ihre Nachfrage sagte, sie würde "sie" doch auch sehen und die Frau nicht mehr nachfragte. Im anderen Fall beharrte der Mann darauf, dass er die verstorbene Tochter gesehen habe, ausdrücklich "so, wie Du jetzt vor mir stehst". Für beide war es bereits völlig selbstverständlich, dass die Grenzen zwischen Diesseits und Jenseits fließend werden. Übrigens gab es zumindest bei letzterem keine sonstigen Anzeichen für den nahenden Tod. Er hätte sogar aus dem Krankenhaus entlassen werden sollen.
Sehr tröstlich übrigens: Die (längst erwachsene) Tochter hatte sich, offenbar in schweren Depressionen, selbst getötet, ist aber offensichtlich dennoch gerettet. Der Herr sieht eben vor allem auf das Herz, auf den guten Willen, gar nicht so sehr auf das Ergebnis. Resignieren wir also nicht, wenn wir immer wieder in größere oder kleinere Sünden und Fehler zurückfallen, sondern stehen wir wir jedes Mal wieder auf.


12
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  4. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  5. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  6. "Auf dem Berg Golgota ist es nicht unsere Aufgabe, einen Stuhlkreis zu machen“
  7. So kann es nicht mehr weitergehen
  8. Journalist von Gersdorff: Bischöfen in Deutschland „fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“
  9. Brauchen wir DBK-Wahlempfehlungen?
  10. Die Goldsee-Siedlung am Busko See in Bosnien-Herzegowina
  11. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“
  12. ,Kirchen, die reden wie die Welt, braucht die Welt nicht‘
  13. Deutsche Lebensschutzgruppe ALfA wehrt sich gegen die ZDF-Verleumder!
  14. Schlimmste Gefahr ist heute die Gender-Ideologie, die die Unterschiede aufhebt!
  15. Durch das Hinauf-Lauschen zu Gott frei werden für das Leben

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz