Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Journalist von Gersdorff: Bischöfen in Deutschland „fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“
  2. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  3. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  4. Kardinal Nichols verbietet Ostertriduum im Alten Ritus für Erzdiözese Westminster
  5. Frankreich nimmt „Freiheit zur Abtreibung“ in Verfassung auf
  6. Papst trifft Pater Andrzej Komorowski, Leiter der Petrusbruderschaft
  7. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  8. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  9. 'Putin ist ein Mörder' - Zehntausende Menschen beim Begräbnis von Alexei Nawalny
  10. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“
  11. Schlimmste Gefahr ist heute die Gender-Ideologie, die die Unterschiede aufhebt!
  12. Brauchen wir DBK-Wahlempfehlungen?
  13. Evanglische Kirche im Rheinland schafft Sonntagsgottesdienst ab
  14. Kardinal Sarah ‚sehr stolz’ auf afrikanische Bischöfe nach Ablehnung von Fiducia supplicans
  15. "Wen kann man denn heute noch wählen? Und was ist mit dem Lebensschutz?"

Orthodoxe Kirche startet in adventliche Fastenzeit

18. November 2023 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Orthodoxe Gläubige bereiten sich mit 40-tägiger Fastenzeit auf Weihnachten vor - Erstmals feiert heuer auch die Orthodoxe Kirche der Ukraine Weihnachten am 24./25. Dezember.


Wien (kath.net/ KAP)
In der Orthodoxen Kirche steht der Advent-Beginn unmittelbar bevor. Anders als in der Westkirche dauert die Vorbereitungszeit auf Weihnachten allerdings 40 Tage und hat auch eine viel stärkere Betonung des Fastencharakters. Die orthodoxe "Weihnachtsfastenzeit" beginnt mit dem 15. November und dauert bis zum späten Heiligen Abend (24. Dezember) bzw. den Morgen des eigentlichen Weihnachtstages (25. Dezember). Sie wird auch als "Philippus-Fastenzeit" bezeichnet, da sie am Tag nach dem Gedenktag des Apostels Philippus (14. November) beginnt. Besonders der Mittwoch und Freitag sind strenge Fasttage.
Die orthodoxen Kirchen von Konstantinopel, Alexandrien, Antiochien, Rumänien, Bulgarien, Zypern, Griechenland, Albanien und Finnland feiern das Weihnachtsfest wie die Westkirchen am 24./25. Dezember nach dem Gregorianischen Kalender. Nach dem Julianischen Kalender feiern nach wie vor u.a. die russische und serbische orthodoxe Kirche Weihnachten (6./7. Jänner). Hier dauert die vorweihnachtliche Fastenzeit daher vom 28. November bis 6. Jänner.
Erstmals feiert heuer auch die Orthodoxe Kirche der Ukraine (OKU) Weihnachten am 24./25. Dezember. Die Kirche hat ihren Kalender dieses Jahr umgestellt, nicht zuletzt, um sich so von der Russisch-orthodoxen Kirche zu distanzieren. Die ebenfalls stark in der Ukraine vertretene Ukrainische Orthodoxe Kirche (UOK) hält weiter am Julianischen Kalender fest. Sie streitet mit der OKU heftig um die kirchliche Vormachtstellung in der Ukraine.
In der Orthodoxen Kirche nimmt das Fasten - weniger wegen der Theologie als vielmehr im Blick auf Tradition und Praxis - eine bedeutendere Rolle ein als in der Römisch-katholischen Kirche - sowohl hinsichtlich der Intensität als auch der Dauer. Auch die orthodoxe Fastenzeit vor Ostern währt einige Tage länger als in der katholischen Kirche. Weitere bedeutende Fastenzeiten in der orthodoxen Kirche gibt es vor dem Fest der Heiligen Petrus und Paulus (29. Juni) sowie vor dem Fest Maria Entschlafung (katholisch: Aufnahme Mariens in den Himmel) am 15. August. Die orthodoxen Gläubigen bereiten sich darauf mit einem rund zweiwöchigen Fasten vor.


Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lakota 21. November 2023 
 

@SalvatoreMio

Eigentlich müsste bei uns das Fasten im Advent doch leicht gehen - da sich viele doch die Lebkuchen und Nikoläuse schon seit September einverleibt haben :-)


0
 
 pikkuveli 21. November 2023 
 

Ad fontes

Wie Recht SalvatoreMio hat! Die Orthodoxie erinnert uns an manches, was der Westen verloren hat. Dazu gehört auch, dass der Gottesdienst keine Veranstaltung ist, sondern letztlich ein großes Gebet, in dem sich Gott zu unserem Heil verkündigt. - Was steht eigentlich dagegen, die Adventszeit zu ihrem Ursprung zurück zu führen? (Ist der Codex Iuris canonici von 1917/18 unabänderlich? Darf man nicht trotzdem fasten?...)


1
 
 SalvatoreMio 19. November 2023 
 

Adventszeit - keine Fastenzeit mehr?

@Maria55: Sie mögen Recht haben, doch es ist sehr bedauerlich. Bezogen auf 1917/18 muss man sagen: damals brauchte es keine Fastenzeit: es war I. Weltkrieg, eine grausige Zeit, und die Leute hungerten oftmals fürchterlich, besonders in den Städten. Als es dann überstanden war, herrschte dennoch große Not, Arbeitslosigkeit und Inflation, was Adolf Hitler zu seinem verbrecherischen Regime verhalf. - Es wäre dringend geboten, dass die Kirche - auch ohne "gesetzliche Regelung" wieder aufrufen würde zu Abstinenz - auch wenn die meisten sich die irdischen Genüsse weiter einverleiben.


1
 
 Maria55 18. November 2023 
 

Fastenzeit

Mit dem Codex Iuris canonici von 1917/18, dem ersten einheitlichen Gesetzbuch für die römisch-katholische Kirche, ist die Adventszeit offiziell keine Fastenzeit mehr.


0
 
 SalvatoreMio 18. November 2023 
 

Adventliche Fastenzeit der Orthodoxen

Bei uns - vulgär ausgedrückt - beginnt jetzt das große "Naschen und Fressen", obwohl die Adventszeit offiziell auch eine 40tägige Fastenzeit sein sollte - ja, sollte!


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  4. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  5. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  6. "Auf dem Berg Golgota ist es nicht unsere Aufgabe, einen Stuhlkreis zu machen“
  7. So kann es nicht mehr weitergehen
  8. Journalist von Gersdorff: Bischöfen in Deutschland „fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“
  9. Brauchen wir DBK-Wahlempfehlungen?
  10. Die Goldsee-Siedlung am Busko See in Bosnien-Herzegowina
  11. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“
  12. ,Kirchen, die reden wie die Welt, braucht die Welt nicht‘
  13. Deutsche Lebensschutzgruppe ALfA wehrt sich gegen die ZDF-Verleumder!
  14. Schlimmste Gefahr ist heute die Gender-Ideologie, die die Unterschiede aufhebt!
  15. Durch das Hinauf-Lauschen zu Gott frei werden für das Leben

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz