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Präfekt Fernández versichert Koptenpapst Tawadros: Ehe nur zwischen Mann und Frau

24. Mai 2024 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen
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Präfekt der Glaubenskongregation versucht in Ägypten, nach „Fiducia supplicans“ die Wogen zu glätten – Koptisch-orthodoxe Kirche: Fernández betone damit die völlige Ablehnung der gleichgeschlechtlichen Ehe durch die katholische Kirche


Kairo (kath.net) Der koptische Papstpatriarch Tawadros II. empfing am Mittwoch in Kairo Kurienkardinal Victor Fernández zum Gespräch. Vorausgegangen waren erhebliche Irritationen seitens der koptisch-orthodoxen Christen über die Vatikan-Erklärung „Ficudia supplicans“, die die Möglichkeit zur Segnung homosexueller Paare einräumt. Die Kopten hatten daraufhin nach Beratungen mit orientalisch-orthodoxen Schwesterkirchen am 7.3.2024 den ökumenischen Dialog mit der katholischen Kirche ausgesetzt.

Nun empfing Tawadros II. den Präfekten der Glaubenskongregation, der die Erklärung „Fiducia supplicans“ unterzeichnet und eventuell auch formuliert und ermöglicht hat, zum Klärungsversuch. Die koptisch-orthodoxe Kirche in Kairo berichtete darüber in einer Presseaussendung vom 22.5., die von kath.net in eigener Übersetzung in voller Länge dokumentiert wird – Arbeitsübersetzung © kath.net

"S. H. Papst Tawadros II. empfängt Kardinal Victor Fernandez, Gesandter des vatikanischen Papstes des Vatikans und Leiter der Abteilung für Lehre und Glauben des Vatikans


Seine Heiligkeit Papst Tawadros II. empfing heute Morgen Kardinal Victor Fernandez, Leiter der Abteilung für Lehre und Glauben im Vatikan.

Der Kardinal überbrachte die Grüße von Seiner Heiligkeit Papst Franziskus, des Papstes des Vatikans, und lobte die liebevollen Begegnungen zwischen den beiden Kirchen, von denen das letzte Treffen im Mai 2023 gewesen war anlässlich des fünfzigsten Jahrestages der Wiederherstellung der Beziehungen zwischen ihnen durch den Besuch Seiner Heiligkeit Papst Shenouda III. im Vatikan und seiner Begegnung mit Papst Paul VI. am 10. Mai 1973.

Der Dialog während des Treffens drehte sich um die Erklärung der koptisch-orthodoxen Kirche vom März 2024, die von der [koptischen] Heiligen Synode im März 2024 herausgegeben wurde und die unter anderem die sogenannte gleichgeschlechtliche Ehe ablehnte. Kardinal Victor Fernandez betonte, dass die katholische Kirche diese Erklärung voll und ganz unterstütze und allem, was darin enthalten ist, verpflichtet sei, da es sich dabei um die Lehren der Heiligen Bibel handelt.

Er wies darauf hin, dass das von der katholischen Kirche herausgegebene Dokument über die Menschenwürde eindeutig feststelle, dass die Ehe nur zwischen einem Mann und einer Frau bestehe, die offen für Kinder sind, und betonte damit die völlige Ablehnung der gleichgeschlechtlichen Ehe durch die katholische Kirche.

Er wies darauf hin, dass er in einem ausführlichen Schreiben eine umfassende Klärung dieser Frage vorgenommen habe, wie von der Delegation der Ostorthodoxen Kirchen im Dialogausschuss mit der katholischen Kirche im Januar 2024 gefordert.

Am Ende des Interviews verwies Seine Heiligkeit der Papst [Tawadros] auf den Weg der Liebe zwischen den beiden Kirchen und die Bedeutung des Dialogs, nachdem er jedoch bewertet hatte, was in den letzten zwanzig Jahren in diesem Bereich erreicht wurde, und auf die Notwendigkeit, wirksamere Methoden zu entwickeln Mechanismen dafür.

Seine Heiligkeit [Tawadros] bat darum, Seine Heiligkeit Papst Franziskus seine Grüße der Liebe und Wertschätzung zu übermitteln.

An dem Treffen nahm Kardinal Nicholas Henry, der Botschafter des Vatikans in Ägypten, teil."

Link zur Pressemeldung auf der Website der Koptisch-Orthodoxen Kirche: H.H. Pope Tawadros II Receives Cardinal Victor Fernandez, Envoy of the Pope of the Vatican, and Head of the Vatican’s Department of Doctrine and Faith

 


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 26. Mai 2024 
 

"Tucho" in Ägypten - im Link mehr dazu!

beiboot-petri.blogspot.com/2024/05/tucho-fahrt-nach-agypten.html#more


0
 
 Zeitzeuge 25. Mai 2024 
 

@Katholiken-der-Film:

Ja, so ist es leider; das gilt auch für das Wort
Keuschheit, das bekanntlich eine Tugend ausdrückt,
von Keuschheit in der Ehe ganz zu schweigen, vgl.
z.B. die massenweise Miss- oder sogar Verachtung von
"Humanae vitae"!


4
 
 Katholiken-der-Film 25. Mai 2024 
 

@Zeitzeuge

Ein anderes Beispiel ist das Wort von der "Ehelosigkeit", das heute offenbar teils schon so verstanden wird, dass Priester und Ordensleute zwar nicht mehr enthaltsam leben müssen, sie ihre Partner aber nicht heiraten dürfen. Doch das wäre nicht nur eine Pervertierung der zölibatären Lebensweise, sondern würde auch systematisch zu Abtreibungen und vaterlos - oder gar ganz ohne ihre leiblichen Eltern - aufwachsenden Kindern führen.


3
 
 SalvatoreMio 25. Mai 2024 
 

"Homo-Ehe" usw.

Lieber @ Zeitzeuge! Vielen Dank. Gestern, im Evangelium, sprach Jesus: "Am Anfang der Schöpfung hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen. Darum werden die zwei ein Fleisch sein".(Thema: Ehe und Scheidung). Schaue ich in die Schöpfung mit ihrer Ordnung, so erkenne ich darin eine Ordnung - alles ist aufeinander hin geordnet. - Das kann im menschlichen Leben ja doch nicht anders sein. Homosexualität, Homo-Ehe: das widerspricht total der Schöpfungsordnung und den Worten Jesu, auch wenn er das Wort Homosexualität nicht benutzt. Unser Credo sagt, Jesus sei Gott von Gott! Also ist sein Wort, seine Lehre, die Wahrheit. Das müsste allen Kirchenhirten klar sein. Wozu, glauben sie, sind sie Hirten? Um uns zu schmeicheln? Nein, viele führen uns derzeit in die Irre! Kirchenhirten, die Neues lehren, das von der Kirchenlehre abweicht, spalten und zerstören. Mit diesem Zerstörungswerk sind sie mächtig beschäftigt! Das nennt @Katze Lisa "Zeitgeist und faule Kompromisse".


6
 
 lesa 24. Mai 2024 

Herr Erzbischof, bitte nehmen Sie Fiducia supplicans zurück!

Wenn der Glaubenpräfekt dies wirklich vertritt, gehört dazu auch die Rücknahme von Fiducia supplicans. Es gibt keinen Zwiespalt zwischen dem Wort Gottes und der Ausübung des Hirtendienstes, soll dieser im Namen des Schöpfers und Erlösers ausgeübt werden.
Bitte nehmen Sie Fiducia supplicans zurück, weil jeder Tag ein Verlust ist, an dem die Menschen mit falschen Zugeständnissen auf dem Irrweg bestärkt und verwirrte Seelsorger motiviert werden, entsprechende Segnungen durchzuführen.
Nur die Wahrheit hilft und heilt.


8
 
 Zeitzeuge 24. Mai 2024 
 

Es ging bzw. geht den orth. Kopten (wie denken wohl die unierten Kopten)

nicht "nur" um die sogenannte "Homoehe", sondern
um die Lehre bzgl. der Homosexualität per se, vgl.
Link!

copticorthodox-church.translate.goog/en/2024/03/07/general-session-of-the-holy-synod-2024-in-logos/?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sc


7
 
 Katholiken-der-Film 24. Mai 2024 
 

So wichtig diese Klarstellung auch ist,

welche praktische Relevanz hat sie überhaupt? Hat doch z.B. die deutsche Bischofskonferenz im neuen kirchlichen Arbeitsrecht festgeschrieben, dass der persönliche Lebenswandel und das Sexualleben der eigenen Mitarbeiter sch...önegal ist (schwerer Ehebruch, offen und "divers" ausgelebte Homosexualität etc.), solange diese sich nicht öffentlich gegen die Kirche wenden. Wobei bei nicht wenigen Laienfunktionären und selbst manchen Bischöfen fraglich ist, ob sie wenigstens diese rote Linie noch einhalten. Denn die Kirche ist nicht irgendeine regionale Vereinigung und erst recht nicht ein (mehr oder weniger) demokratisch beliebig umdefinierbarer Club.


3
 
 Robi7 24. Mai 2024 
 

Rom, Vatikan - der Fels in der Brandung

Heutzutage muss man den Leuten versichern, dass weiß - weiß ist und schwarz - schwarz. Bei all der Verirrung die durch die weltlichen Institutionen und Medien verursacht wird ist das wichtig. Sei es nur um kurze Aufmerksamkeit zu ergattern.


1
 
 proelio 24. Mai 2024 
 

Rom ist nicht glaubwürdig!!!

Wenn der Glaubenspräfekt versichert, dass er an der Ehe zwischen Mann und Frau festhalte und folglich jede sog. gleichgeschlechtliche Ehe abzulehnen sei, so ist er an Scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten. Angetrieben durch das von ihm verfasste häretische Schreiben "Fiducia supplicans" ist es nun in allen Bistümern Deutschlands Praxis, dass solche irregulären Beziehungen gesegnet werden. Papst Franziskus und der Glaubenspräfekt tragen die volle persönliche Verantwortung für diesen Glaubensabfall!


10
 
 borromeo 24. Mai 2024 

Präfekt Fernández versichert: Ehe nur zwischen Mann und Frau

Daß die Kirche diese katholische (und überdies allgemein christliche) Tatsache überhaupt "versichern" muß, sagt vieles aus über ihren gegenwärtigen Zustand.

Einfache Wahrheiten müssen heute gegenüber anderen Christen (hier der koptisch-orthodoxen Kirche) bestätigt werden. Was bedeutet das dann erst für etwas schwierigere Glaubensfragen? Wie konnte die Kirche überhaupt erst in eine solche Erklärungsnot hineingeraten? Wie kann vor diesem Hintergund die Kirche Gottes – die una, sancta, catholica et apostolica ecclesia – überhaupt noch Vertreter des wahren Glaubens und Richtschnur hierfür sein? Quo vadis, ecclesia romana?

Es ist Zeit, daß die Kirche zurückkehrt zur unverkürzten Verkündigung des Evangeliums und zur klaren und eindeutigen Lehre, ohne (absichtlich?) Chaos zu veranstalten.


8
 
 KatzeLisa 24. Mai 2024 
 

Die lateinische Kirche setzt die Verbundenheit mit den orthodoxen Kirchen aufs Spiel, wenn sie dem Zeitgeist folgt und immer wieder faule Kompromisse macht. Leider neigt Papst Franziskus dazu, Zugeständnisse zu machen und erweckt dabei den Eindruck, wesentliche Gebote aufzuweichen.

Man kann die Irritation der koptischen Kirche gut verstehen. Es ist schade, daß um des Beifalls der Öffentlichkeit willen die Verbundenheit mit den orthodoxen Kirchen aufs Spiel gesetzt wird.


6
 
 SpatzInDerHand 24. Mai 2024 

Naaa... war das auch wieder so eine Aktion,

wo man jedem recht gibt und damit versucht die eigene Meinung durchzusetzen???? Das ist doch derzeit eine beliebte Taktik im Vatikan... jaaaa, natürlich gibt man den Kopten recht, aber deswegen wird FS ja trotzdem nicht zurückgezogen. "Deine Rede sei ja ja, nein nein, alles andere ist von Übel..."


5
 
 Jothekieker 24. Mai 2024 
 

Wichtig ist der Relativsatz

".., die offen für Kinder sind" Das sollte solche Kaspereien, wie sie das deutsche Selbstbestimmungsgesetzt ermöglicht, ausschließen.


4
 

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