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Orthodoxe Kirche von Zypern übt heftige Kritik am Westenvor 4 Tagen in Weltkirche, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Erklärung des Synods: Europas Angst vor Islamophobie stärker als christliche Solidarität
Nikosia (kath.net/KAP) Heftige Kritik am christlichen Westen hat die Orthodoxe Kirche Zyperns geübt. Auf der jüngsten Sitzung des Synods befassten sich die Bischöfe unter dem Vorsitz von Erzbischof Georgios (Papachrysostomou) u.a. mit der Lage der Christen im Nahen Osten, besonders in Syrien. Europa und andere Länder seien gleichgültig gegenüber der Notlage der Christen, weil sie Angst davor hätten, der Islamophobie beschuldigt zu werden, hieß es in einer Erklärung des Synods, über die das Portal "OrthoChristian" berichtete.
Die Zukunft der Christen im Nahen Osten sei insgesamt düster, hielten die Bischöfe fest. Besondere Sorgen bereite die Situation des orthodoxen Patriarchats von Antiochien. Die Mehrzahl der Christen in Syrien gehört dem Patriarchat an. Die Auslöschung des Christentums an jenen Orten, an denen die Botschaft des Evangeliums erstmals gehört und wo sich das Christentum zuerst verbreitete, dürfe nicht hingenommen werden. 
Der Synod teilte zudem mit, dass in allen orthodoxen Kirchen in Zypern am 5. Fastensonntag (6. April) Spendenaktion für die Not leidenden Christen in Syrien stattfinden werden.
Die orthodoxen Bischöfe befassten sich auf ihrer Sitzung auch mit der Lage der Kirchen im besetzten Teil Zyperns. In der Erklärung ist von einem "erbärmlichen Zustand" der Kirchen in den türkisch besetzten Gebieten die Rede. Die örtlichen Behörden werden beschuldigt, deren Reparatur nicht zu gestatten. Das sei "ein Ausdruck des Bestrebens der Türkei, jede Spur zu beseitigen, die von unserer jahrhundertelangen Anwesenheit in unseren heute besetzten Gebieten zeugt", so die orthodoxen Bischöfe. Der Synod forderte die UNO auf, ihrer Mission endlich gerecht zu werden, indem sie sich einer Lösung des Problems annimmt.
Rund 77 Prozent der Bewohner Zyperns gehören zur orthodoxen Kirche. Die meisten Christen leben seit der türkischen Besetzung des Nordteils im Jahr 1974 im Südteil der Insel. Dort sind mehr als 93 Prozent der rund 850.000 Einwohner orthodox. Katholiken und Anglikaner bilden eine kleine Minderheit.
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Lesermeinungen | Versusdeum vor 3 Tagen | | | Der Westen hasst sich doch selbst und kapituliert bei jedem Vorwurf des "Rassismus", der "Islamfeindlichkeit" oder gar des "antiislamischen Rassismus" (die islamische Rasse kannte ich noch gar nicht). Man denke nur an die weit über 1000 Mädchen und Frauen, die allein in Rotherham 13 Jahre lang schutzlos pakistanischen Zuhältern ausgeliefert waren - ausdrücklich auch desw, weil die Behörden Angst vor Rassismusvorwürfen hatten, was ganz offiziell im Untersuchungsbericht dokumentiert ist. Und dabei gab es etwa 50 "Rotherhams" allein in GB! Und auch in Deutschland wagt es praktisch niemand mehr, die islamischen "Ehrenmorde" anzuprangern, ja, die Linken versuchen, das sprachlich als "Femizide" komplett den "Eingeborenen" unterzujubeln, ebenso wie die Messergewalt und andere Segnungen der Islamistisierung / "multikulturellen Gesellschaft". Wo all das endet, sieht man an Merz, der als Wahlsieger wie ein Bettvorleger von rot-"grün" endet und das Land den linken Mechanismen zur endgültigen "Eroberung der Lufthoheit" ausliefert. |  0
| | | doda vor 3 Tagen | |  | Ergänzung der Vollständigkeit halber Es gibt leider orthodoxe Patriarchate, die römisch - katholische Kirchen annektiert haben um so auch "jede Spur zu beseitigen, die von unserer römisch- katholischen jahrhundertelangen Anwesenheit zeugt". |  0
| | | Dolomiti vor 4 Tagen | | | Leider sehr war Ja, es dieser Zustand ist sehr zu bedauern. Schon 2012 konnte ich den "erbärmlichen Zustand" der Kirchen in den türkisch besetzten Gebiet sehen. Der Ort wo die Tradition das Grab des Apostel angibt, hat noch eine Kapelle, war jedoch kaum verehrenswerter Ort zu erkennen. Auch andere urchristliche Orte (Famagusta, Salamis, usw.) sind keum zu erkennen. |  0
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